Adipositas bei Kindern und Jugendlichen – warum wir früh handeln sollten

Adipositas bei Kindern das Problem beginnt oft früher, als man denkt

In Deutschland sind weiterhin viele Kinder und Jugendliche von Übergewicht oder Adipositas betroffen.

Besonders wichtig: Starkes Übergewicht kann sich bereits im Kindesalter verfestigen und bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben.

Warum Adipositas im Kindesalter ernst genommen werden sollte

Körperliche Gesundheit

Mögliche Risiken sind unter anderem:

  • Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Veränderungen des Zuckerstoffwechsels
  • Belastungen des Bewegungsapparates
  • Schlafprobleme

Psychische Gesundheit

Viele betroffene Kinder erleben zusätzlich:

  • Hänseleien oder Mobbing
  • Scham und Unsicherheit
  • ein negatives Körperbild
  • Rückzug aus Sport und Freizeit

Ein Kind trägt nicht allein die Verantwortung

Kinder entscheiden nicht selbst über alle Faktoren, die ihr Gewicht beeinflussen.

Zum Beispiel:

  • Welche Lebensmittel werden eingekauft?
  • Wie sieht der Familienalltag aus?
  • Welche Verpflegung gibt es in Schule oder Kita?
  • Wie viel Bewegung ist im Alltag möglich?
  • Welche Rolle spielen Stress, Schlaf und Medien?
Adipositas ist deshalb kein Zeichen von fehlender Disziplin.

Sie entsteht meist durch ein Zusammenspiel vieler Faktoren.

Warum klassische Diäten bei Kindern nicht die Lösung sind

Eher vermeiden:

❌ ständiges Wiegen
❌ Kalorienzählen
❌ Verbote
❌ Kommentare über Körper und Gewicht
❌ Sonderdiäten für das Kind

Stattdessen sinnvoll:

✓ familienorientierte Veränderungen
✓ regelmäßige Mahlzeiten
✓ ein entspannter Umgang mit Süßigkeiten
✓ mehr alltagstaugliche Bewegung
✓ ausreichend Schlaf
✓ individuelle Unterstützung

Was können Eltern konkret tun?

Der wichtigste Schritt ist häufig nicht die nächste Diät.

Sondern gemeinsam zu schauen:

1. Alltag verstehen

Wann wird gegessen? Wie sind Mahlzeiten organisiert? Wo entstehen Schwierigkeiten?

2. Kleine Veränderungen wählen

Nicht alles gleichzeitig verändern.

3. Die ganze Familie einbeziehen

Das Kind sollte nicht das Gefühl bekommen, „das Problem“ zu sein.

4. Frühzeitig Unterstützung holen

Kinderarztpraxis, Ernährungstherapie und weitere Fachbereiche können gemeinsam unterstützen.

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Wie wir Familien bei MaxiMahl unterstützen

Wir betrachten nicht nur das Gewicht.

Gemeinsam schauen wir unter anderem auf:

Ernährung
Was isst das Kind wirklich – und was passt zum Familienalltag?

Essverhalten
Wann entstehen Hunger, Heißhunger oder Konflikte rund ums Essen?

Familienalltag
Welche Veränderungen sind realistisch umsetzbar?

Gewichtsentwicklung
Welche Ziele sind für Alter und Entwicklung sinnvoll?

Unser Ziel:

Gesunde Veränderungen schaffen, ohne dass sich das Familienleben nur noch um Essen und Gewicht dreht.

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